Pädagogisches Konzept
Das pädagogische Konzept wird derzeit überarbeitet, angepasst und um die aktuellen Bedarfe der Kinder und deren Familien ergänzt. Unsere Arbeit ist dynamisch, lebendig und konsequent am Kind orientiert. Ihr liegt die Überzeugung inne, dass Erwachsene auf die Entwicklungspotenziale von Kindern vertrauen können. Wir trauen jedem Kind zu in selbstinitiierten und selbstgesteuerten Situationen optimale Lernvoraussetzungen für seine persönlichen Entwicklungschancen zu entdecken.
Tagesabläufe
Ein geregelter Tagesablauf im Kindergarten ist besonders wichtig, da er den Kindern Halt und Sicherheit gibt. Hier können Sie mehr zu den Abläufen in unseren Betreuungseinrichtungen erfahren.
Die Eingewöhnung
Die Zeit der Eingewöhnung ist der Übergang des Kindes vom Elternhaus, von der Kindertagespflege oder der Kinderkrippe in den Kindergarten. Die Entscheidung hierfür liegt bei den Erwachsenen, das Kind hat in dieser Situation kein Mitbestimmungsrecht. Demnach steht es völlig unerwartet vor diversen Herausforderungen, die es nicht selbst gewählt hat.
Nun liegt es an den pädagogischen Fachkräften die Eingewöhnung so erfolgreich wie möglich zu gestalten, damit sich das Kind bald im Kindergarten wohlfühlt. Eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern und Erziehungsberechtigten ist dafür die Voraussetzung. Gemeinsam haben Eltern/Erziehungsberechtigte und pädagogische Fachkräfte die Aufgabe, das Kind behutsam an den Kindergartenalltag heranzuführen.
Die erste Kontaktaufnahme seitens der pädagogischen Fachkräfte geschieht bereits in Form der Einladung zum Aufnahmegespräch. Diese erreicht Sie als Eltern im Verlauf des Maies. Damit wir im gemeinsamen Gespräch offen über Ihre Anliegen und Ängste sprechen sowie unbeantwortete Fragen klären können, findet dieses erste Treffen ohne Ihr Kind statt. Einige Wochen vor der Aufnahme in den Kindergarten, laden wir dann auch Ihr Kind zu einem Schnuppernachmittag ein. An diesem Nachmittag kann sich Ihr Kind, in Begleitung von Mama oder Papa, selbst einen Eindruck vom Kindergarten verschaffen, sich im zukünftigen Stammgruppenraum umsehen und dort erste Erkundungen machen.
Phase 1 der Eingewöhnung – Orientierung
- gegenseitiges Kennenlernen
- Bezugsperson verbleibt im Gruppenraum
- beobachten und Eindrücke sammeln
- entwickeln täglicher Routinen
- Verbleib in der Gruppe steigert sich stetig
Phase 2 der Eingewöhnung – Stabilisierung
- Gestaltung Montag wie Freitag (Der Start der Woche entspricht dem Ende der Woche zuvor)
- Verabschiedung der Eltern (Eltern verweilen außerhalb des Gruppenraums in der Nähe)
- weiterer Beziehungsaufbau
- weiteres Erkunden des Gruppenraumes
- Verabschiedung der Eltern aus dem Kindergarten (telefonische Erreichbarkeit der Eltern ist jederzeit gegeben)
- Verbleib des Kindes in der Kita ohne Eltern steigert sich max. bis 12:00 Uhr
Phase 3 der Eingewöhnung – Verselbstständigung
- Gestaltung Montag wie Freitag (Der Start der Woche entspricht dem Ende der Woche zuvor)
- Verabschiedung der Eltern nach der Übergabe (telefonische Erreichbarkeit der Eltern ist jederzeit gegeben)
- Verbleib des Kindes in der Kita steigert sich bis 13:00 Uhr
- Das Kind hat in der pädagogischen Fachkraft eine Bezugsperson gefunden und meistert sämtliche Sequenzen des Tagesablaufs sicher in Begleitung dieser
- Verbleib des Kindes in der Kita wie vertraglich geregelt
- Geschafft! Der Zeitpunkt für ein Eingewöhnungsendgespräch ist da
Die Eingewöhnung ist für die ganze Familie eine herausfordernde und aufregende Zeit. Die Art und die Dauer der Eingewöhnung ist dabei ganz unterschiedlich. Unsere Herangehensweise ist immer individuell. Wir empfehlen Ihnen daher sich ausreichend Zeit zu nehmen und diese auch entsprechend einzuplanen. Denn nur wer sich wohl und geborgen fühlt, kann sich gut und frei entwickeln.
